EM Luhmühlen: Laura Collett ist Overnightleaderin

Credit : Adrian Fohl

Donnerstag 29 August - 17h57 | Stephanie Sieckmann

EM Luhmühlen: Laura Collett ist Overnightleaderin

Nach Teil der Dressur bei der Europameisterschaft in Luhmühlen, hat sich die Britin Laura Collett vorerst die Führung gesichert. Mit ihrem Pferd London wurde sie von den Richtern mit 25,5 Minuspunkten bewertet und liegt damit knapp vor Kai Rüder mit Colani Sunrise und Thibault Vallette mit Quing du Briot. Morgen zeigt der zweite Teil der Reiter seine Dressur-Vorstellung.

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Credit : Adrian Fohl

Mit 25,5 Minuspunkten konnte die 29-jährige Laura Collett die Führung an Tag I der Dressur bei der Em in Luhmühlen für sich in Anspruch nehmen. Die Britin freute sich riesig nach ihrer gelungenen Dressur: „Selbstverständlich bin ich überglücklich nach dieser tollen Vorstellung und freue mich, dass London 52 mir voll und ganz vertraut hat. Da er noch ein bisschen unerfahren ist, kann er sich von der Atmosphäre in so einem imposanten Stadion auch schnell mal ablenken lassen. Wenn ich bei ihm bin, weiß er, dass alles in Ordnung ist und gibt immer sein Bestes. Es steckt so viel Potential in ihm und ich freue mich auf eine spannende gemeinsame Zukunft.“ Der Holsteiner aus der Zucht von Okke Riewerts ist gerade einmal zehn Jahre alt und seit einem Jahr unter dem Sattel der britin. Er hat bereits etliche hochanspruchsvolle Strecken gesehen, war unter anderem mit Laura Collett in Blenheim und Balir Castle am Start, dort aber nicht auf höchstem Niveau. Vier-Stern-Strecken hat er erst vier Mal absolviert, unter anderem in Bramham und beim CHIO Aachen. London (Landos x Quinar) zeigte sich dabei als vielversprechendes Talent. Beim CCI4*-s ERM in Chatsworth konnte das Paar beim zweiten Start auf diesem Niveau gleich den Sieg für sich verbuchen. 

Mit einer nahezu perfekten Grußaufstellung legten Kai Rüder  und Colani Sunrise den Grundstein für ihr gutes Resultat: „Das war eine Prüfung mit viele Höhepunkten, guten Traversalen und super Galoppverstärkungen. Colani hat einen sehr starken Charakter und will immer alles richtig machen, wenn man ihn nur lässt. Deshalb habe ich versucht, ruhig zu bleiben und die Prüfung sicher zu Ende zu bringen. So kamen die guten Noten fast von alleine.“ Auch Thibaut Vallette war nach seiner Vorstellung überaus zufrieden: „Ich bin super happy mit meiner Dressur. Mein Pferd geht normalerweise sehr gute Dressuren und hat auch sehr gute Bewegungen. Heute konnte ich sein Potential voll und ganz abrufen.“

Belgien führt in der Mannschaftswertung

In der Teamwertung liegt das belgische Team mit zwei hervorragenden Vorstellungen und lediglich 57,60 Minuspunkten derzeit in Führung. Karin Donckers freute sich über die gute Ausgangslange nach dem ersten Dressurtag und war wunschlos glücklich mit der Leistung ihres 14-jährigen Wallachs Fletcha van't Verahof: „Wenn man an unserem Test noch irgendetwas verbessern könnte, dann wäre es mein Reiten. Mein Pferd war einfach nur super, ich konnte wirklich alles so reiten, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Team der Gastegeber aus Deutschland liegt derzeit mit 60,40 Minuspunkten auf Rang 2, gefolgt von den Franzosen mit 64,20 Minuspunkten.

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