WEG Tryon: Belgischer Sieg im Finale

Credit : Scoopdyga

Sonntag 16 September - 20h38 | Stephanie Sieckmann

WEG Tryon: Belgischer Sieg im Finale

Bei den Reinern machten insgesamt 22 Paare den Sieg im Finale bei den Weltreiterspieln in Tryon unter sich aus. Am Ende stand der Belgier Bernard Fonck ganz vorne. Bester Deutscher war Grischa Ludwig. 

Unter den 22 Paaren, die beim Finale der Reining-Wettbewerbe bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA angetreten sind, waren auch drei deutsche Paare. Grischa Ludwig, Markus Süchting und Julia Schumacher konnten bei der Medaillenvergabe jedoch nicht maßgeblich ins Geschehen eingreifen. Als bester Deutscher erzielte Grischa Ludwig mit seiner achtjährigen Paint-Horse-Stute Ruf Lil Diamond einen Score von 222,5 und belegte damit Rang acht. „Grundsätzlich muss man mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Das ist eine hohe Punktzahl. Es hätte besser sein können. Aber das ist jammern auf hohem Niveau“, sagte Ludwig, der bei der Reining-WM vor zwei Jahren Einzel- und Mannschaftssilber gewann.
Hatten die US-Amerikaner mit der Mannschaft am Mittwoch den Sieg geholt, mussten sie trotz guter Leistungen die Goldmedaille in der Einzelwertung dem Belgier Bernard Fonck überlassen. Mit seinem Score von 227 Punkten konnte er den US-amerikanioschen Heimsieg äußerst knapp verhindern. Nur einen halben Punkt weniger konnte Daniel Huss (USA) vorweisen. Mit Ms Dreamy erzielte er 126,5 Punkte und sicherte sich damit den Silberrang. Bronze ging an den jüngsten im US-amerikanischen Team, den 18-jährigen Cade McCutcheon mit Custom Made Gun (225).
Bundestrainer Nico Hörmann war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, auch wenn in der Einzelwertung keine zweite Medaille für Deutschland erzielt wurde. „Wir wollten um eine Medaille kämpfen. Die war am ehesten mit der Mannschaft zu bekommen, und das haben wir geschafft. Das Niveau hier ist unglaublich hoch. In der Einzelwertung sind es dann Kleinigkeiten, kleine Patzer, die am Ende tödlich sind. Aber die Bronzemedaille haben wir. Wir haben Geschichte geschrieben für Deutschland. Zwar haben wir auf Weltmeisterschaften schon Medaillen geholt, aber noch nie bei Weltreiterspielen. Da sind ja bekanntlich die besten Pferde am Start. Wir sind unwahrscheinlich stolz. Ich weiß noch nicht genau wo, aber die Medaille wird selbstredend einen besonderen Platz zu Hause bekommen. Wenn sie mir unser Mannschaftstierarzt nicht wieder wergnimmt. Nach dem ersten Wettkampf hat er sie mir entführt. Er wollte eine Nacht mit ihr schlafen.“

Quelle: FN Press

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