Max Haunhorst Sieger im überragend guten Feld des HGW-BNC

Max Haunhorst glänzte in beiden Prüfungen mit der Wertnote 9,4.
Credit : Fotodesign Feldhaus

Sonntag 14 Februar - 10h25 | PM/FN Press

Max Haunhorst Sieger im überragend guten Feld des HGW-BNC

Sieger des diesjährigen HGW-Bundesnachwuchschampionats der Springreiter gefördert von der Horst-Gebers-Stiftung ist der 15-jährige Max Haunhorst aus Hagen/Weser-Ems. Im Finale mit Pferdewechsel verwies der 15-jährige seine Verbandskollegin Justine Tebbel (Emsbüren) und Marie Ligges (Ascheberg/Westfalen) auf die Plätze zwei und drei.  

Schon zum achten Mal waren die Braunschweiger Löwen Classics Gastgeber dieses renommierten Nachwuchschampionats, das 1987 von Hans Günter Winkler ins Leben gerufen wurde. Doch selten glänzten die Talente im Springsattel mit derartig guten Leistungen. Zwischen 9,7 und 9,1 bewegten sich die Wertnoten der vier Finalisten, zu denen neben Haunhorst, Tebbel und Ligges auch Henry Delfs aus Steinburg/Schleswig-Holstein gehörte. „Das war einfach sensationell, und so langsam fehlen mir die Worte, um diese tollen Leistungen zu beschreiben“, sagte Richter und Kommentator Joachim Geilfus (Göttingen). Nachwuchs-Bundestrainer Markus Merschformann (Sendenhorst) ergänzte: „Das war bester Sport auf sehr hohem Niveau. Dass jeder der Finalisten auf dem Fremdpferd eine noch höhere Note erzielte, als auf seinem eigenen Pferd, zeigt auch, wie gut es um die Ausbildung der Pferde, die zum großen Teil von den jungen Leuten selbst ausgebildet werden, bestellt ist“. Auf das Publikum war der Funke ebenfalls übergesprungen: Während der Ritte herrschte fast atemlose Stille in der voll besetzten Volkswagenhalle, nach den Vorstellungen brandete großer Jubel auf.
 

Zwei Mal – sowohl in der Einlauf- als auch in der Finalprüfung gab es für Max Haunhorst und seine westfälische Stute Charis (v. Cordobes II) die Wertnote 9,4. Für den Ritt mit Cassandra L, der Stute von Marie Ligges, erhielt er die Wertnote 9,7 und kam so in der Gesamtsumme auf 19,0 Punkte. Justine Tebbel und Grundig Baltimore waren mit der Wertnote 9,5 als Führende in den Pferdewechsel eingezogen. Hier nahm die Amazone im Sattel von Delfs Stute D Consuela Platz und das Paar machte am Oxer einen Fehler. „Ohne diesen Fehler hättest Du für diese Vorstellung eine 10,0 bekommen“, machte Joachim Geilfus deutlich. Eine 9,4 war es am Ende und somit in der Gesamtsumme 18,9 Punkte – Platz zwei. Marie Ligges und Cassandra L (Westfale von Cornet Obolensky) erhielten für ihre Vorstellung die Wertnote 9,1, mit dem Pferd von Max Haunhorst addierte sich eine 9,7 hinzu (gesamt 18,8 Punkte). Eine 9,1 hatten auch Henri Delfs und D Consuela (Holsteiner von Contact Me) erhalten, für die Vorstellung von Grundig Baltimore gab es die Wertnote 9,5 – 18,6 Punkte bedeuteten Rang vier in dem insgesamt 25-köpfigen Starterfeld. Platz fünf ging an Philipp Schulze Topphoff (Westfalen) und Chin Win. Das Paar kam mit der Wertnote 9,0 nicht mehr ins Finale.

Quelle: FN Press

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